Meine Frauenärztin hatte uns mittlerweile in einer Kinderwunschklinik anmelden lassen, da seit der Fehlgeburt nun fast ein Jahr vergangen war und sich keine erneute Schwangerschaft einstellte. Wir hatten also einen Termin und erste Untersuchungen gemacht und im Juni sollte die Behandlung losgehen. Ich machte jeden Monat einen Ovulationstest um zu schauen, wann der Eisprung stattfindet und glich das immer mit meiner App ab. Am 8.6.20 war der Ovulationstest positiv und ganz überraschend am 25.6.20 auch der Schwangerschaftstest. Wir haben den in unserem mittlerweile gemeinsamen zu Hause als verheiratetes Paar gemacht. Wir waren überglücklich. Jetzt wird alles gut gehen. Denn ich hatte viele Gespräche in der Zwischenzeit und gelernt, dass Fehlgeburten ganz normal sind und fast jeder Frau mit Kinderwunsch passiert. Am 3.7.20 haben wir ein ersten Ultraschallbild gesehen, am 16.7.20 ein zweites mit Herzschlag. Basti war diesmal dabei und auch die Ärztin freute sich total mit uns. Der errechnete Geburtstermin sollte der 2.3.2021 sein. Leider wuchs der Embryo nicht weiter und ein Herzschlag war auch nicht mehr zu sehen, so dass ich dieses Mal am 12.8.2020 eine Ausschabung im Elisabethkrankenhaus hatte. Ich weiß im Nachhinein nicht was besser ist, da streiten sich die Geister auch bei den Experten. Ausschabung oder *kleine Geburt. Ich glaube, dass muss jede Frau nach umfangreicher Aufklärung für sich entscheiden. Beides hat Vor- und Nachteile.
2. Schwangerschaft
In
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