Da wir ja nicht garantiert bekommen, ein Kind adoptieren zu können, recherchieren wir nebenbei zum Thema Leihmutterschaft weiter. Das größte Problem ist, die bereits gewonnen Embryonen (9 Stück) hier aus Deutschland zu bekommen. Meine Ärztin meinte, es sei nicht erlaubt. Ich habe das Embryonenschutzgesetz gelesen, jedenfalls da steht kein Verbot drin. Aber wahrscheinlich muss sie das sagen, denn sie ahnt natürlich was wir vorhaben und wüsste sie es offiziell, ist sie in einer rechtlichen Grauzone. Am 2.8.22 hatten wir mit Kanada telefoniert, hier müssen wir noch einige Tests einreichen und dann gibt es einen neuen Termin wie es weiter geht. Hier ist die Richtung eher zur „Neustimmulation“. Allerdings ist Kanada doppelt so teuer wie die Ukraine. Hier haben wir am 3.8.22 mit einem Transportunternehmen gesprochen. Das könnte unsere Embryonen in die Ukraine bringen. Ein Nachteil der vorhanden Embryonen ist, dass sie nicht getestet wurden (PID). Denn das testen, ob es gesunde Embryonen sind, ist in Deutschland verboten. Eine Neustimulation wäre also besser. Ich will aber nicht in die Ukraine um neu zu stimulieren. Deswegen ist es noch eine Zwickmühle, denn statistisch ist von den 9 nur einer gesund. Das wäre viel Geld, wenn wir alle durchprobieren würden. Es bleibt weiter spannend. Zudem hatten wir mein Menstruationsblut auf anraten des Kanadischen Arztes nach Griechenland in ein Speziallabor geschickt. Hier kam heraus, dass ich einige Bakterien habe, die ev. zur Unfruchtbarkeit führen können Sowohl ich, als auch Basti müssen Antibiotikum nehmen. Das müssen wir nun aber erst mit meiner Ärztin hier in der Klinik besprechen. Ich hoffe, sie akzeptiert die Ergebnisse und verschreibt uns die Medikamente.
Wir fahren mehrgleisig
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